Bargeldzahlung war gestern — heutzutage werden Transaktionen fast ausschließlich digital abgewickelt. Online Zahlung ist praktisch, schnell und sicher. Wenn Sie Angebote und Dienstleistungen online anbieten oder einen Online-Shop haben, dann kommen Sie um die Einrichtung eines Online-Bezahlsystems nicht herum. Wir stellen Ihnen die beliebtesten und sichersten Zahlungssysteme auf dem deutschen Markt vor.
Die beliebtesten Zahlungsarten der Deutschen
Das Kaufverhalten der Deutschen hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Es kommen immer wieder neue Bezahlungsmethoden auf den Markt, und für E-Commerce bevorzugen die meisten Deutschen Online-Bezahlsysteme. 71 % zahlen mit PayPal, Klarna und Co., während 57 % die klassische Bezahlung auf Rechnung vorziehen.

Online-Bezahldienste sind also auf dem Vormarsch — doch welcher Dienst ist der beliebsteste der Deutschen? PayPal ist mit 90 % auf Platz eins. An zweiter Stelle steht Klarna, gefolgt von Amazon Pay.

Der “Worldwide Ecommerce Forecast” sagt vorraus, dass bereits 2025 23 % aller Verkäufe online abgewickelt werden. Das bedeutet, dass die Bedeutung von Online-Zahlungsystemen für E-Shops stetig ansteigt.
Bezahlsysteme im Überblick
Nachdem Sie wissen, wie die Deutschen bevorzugt bezahlen und wie die Zukunft der digitalen Zahlung aussieht, wollen wir Ihnen die wichtigsten Bezahlsysteme vorstellen, damit Sie für Ihren erstellten Onlineshop die richtige Auswahl treffen können:
- Kauf auf Rechnung: Der Rechnungskauf wird von vielen Deutschen aktiv genutzt, denn der Händler trägt das gesamte Risiko. Der Onlinehändler erhält die Bezahlung erst, wenn die Ware beim Kunden angekommen ist und dieser im Anschluss die Überweisung per Überweisungsschein oder Onlinebanking veranlasst.
- Zahlung per Vorkasse: Die bestellte Ware wird erst versendet, wenn die Bezahlung beim Onlinehändler eintrifft. Der Kunde trägt das gesamte Risiko.
- SEPA-Lastschrift: Der Kunde erteilt dem Händler eine Einzugsermächtigung in Form eines schriftlichen SEPA-Mandats, woraufhin der Betrag direkt vom Bankkonto des Kunden abgebucht wird. Käufer können bei Bedarf bei ihrer Bank Widerspruch einlegen und eine Rückbuchung des Betrags einfordern.
- Zahlung per Nachnahme: Ein Kompromiss zwischen Käufer- und Verkäuferschutz, bei dem der Kunde die Rechnung bei Lieferung beim Postzusteller begleicht, der diesen dann an den Händler weiterleitet. In der Regel wird hierbei nur Bargeld akzeptiert.
- Kreditkarte: Die international am häufigsten genutzte Methode, bei der der Kunde lediglich die Kreditkartengesellschaft, seine persönliche Kartennummer sowie eine Sicherheitsnummer angibt. Eine Rückbuchung kann bei Bedarf erwirkt werden.
- Ratenkauf: Diese Art von Finanzierung wird von immer mehr Online-Shops angeboten. Der Kunde zahlt den Betrag in Raten ab, deren Laufzeit und Höhe er abhängig von der Nutzungsdauer der Ware selbst festlegen kann.
- Externe Dienstleister: Die Zahlungsabwicklung wird auf externe Dienstleister ausgelagert und die Lieferung der Ware wird deutlich schneller abgewickelt. Beispiele von Dienstleistern sind Klarna, Giropay, PayPal oder Amazon Pay.
- Kryptowährung: In manchen Onlineshops können Kunden mit digitalen Wärungen wie Bitcoin oder Ethereum zahlen.

Externe Dienstleister im Überblick
Immer mehr Kunden vertrauen auf Zahlungsarten von externen Dienstleistern. Diese nutzen — genau wie andere Unternehmen — vermehrt künstliche Intelligenz, um Daten effektiver zu nutzen, Vorgänge zu automatisieren und Kundendienstleistungen einfacher und kostengünstiger zu gestalten. Wir möchten Ihnen die beliebtesten externen Dienstleister hier vorstellen:
- PayPal: Der beliebteste Onlineservice ist international einsetzbar und funktioniert wie ein digitales Portemonnaie. Sie hinterlegen Ihre Kreditkarte oder Bankkonto und können mit Ihrer E-Mail-Adresse bezahlen. PayPal übernimmt den Transfer und Ihre Bankdaten werden nicht an den Händler weitergegeben.
- Klarna: Mit Klarna können Bestellungen mit einem Klick bezahlt werden. Der Dienstleister bietet Kauf auf Rechnung bzw. Raten an. Der Zahlungsdienstleister stellt die Rechnung aus und Sie haben bis zu 30 Tage Zeit, diese in der Klarna App zu begleichen.
- Amazon Pay: Sie hinterlegen Ihre Zahlungsdaten auf Ihrem Amazonkonto und können diese nutzen, um auf Websites von Dritten für Waren oder Dienstleistungen zu bezahlen.
- Giropay: Ein Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen, welches auf der Überweisung mittels Online-Banking basiert. Sie können außerdem in Echtzeit Geld senden und anfordern.
- Apple Pay: Beim Zahlungssystem für mobile Apple Geräte hinterlegen Sie Ihre Kreditkarte im Wallet und können kontaktlos in Geschäften, Apps und im Internet bezahlen.
- Google Pay: Sie können mit den in Ihrem Google-Konto gespeicherten Karten schnell, einfach und sicher auf Websites, in Apps und in Geschäften bezahlen.
Integration von Bezahlsystemen in Ihren E-Shop
Die Integration von Bezahlsystemen ist kompliziert und nur von Profis durchführbar, stimmt? Nicht mehr. Heutzutage können Sie danke Homepage-Baukästen mit wenigen Klicks Online Bezahlsysteme auf Ihrer Website einrichten. Es sind keinerlei Programmierkenntnisse erforderlich. Wählen Sie aus den besten Plattformen Ihren Favoriten:
Sicherheit von Online Zahlungen
Kunden sollten sich beim Eingeben sensibler Daten wie Adresse, Bankkonto- oder Kreditkartendaten geschützt fühlen, deshalb sollten Sie sicherstellen, dass unbefugte Dritte keinen Zugriff auf diese Vorgänge haben. Durch die Implementierung eines SSL-Zertifikats können Sie alle Transaktionen, die von Ihren Kunden in Ihrem Shop getätigt werden, absichern.

Kunden werden die gesicherte Verbindung anhand der URL (https anstelle von http) sowie des Schloss-Symbols in der Adresszeile ihres Browsers erkennen. Damit geben Sie Ihren Kunden ein besseres Gefühl und stärken das Vertrauen in Ihren Online-Shop.
Noch besser ist es natürlich, externe Zahlungs-Dienstleister auf Ihrer Website zu integrieren, die Ihre Kunden kennen und denen sie bereits vertrauen.
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